Sabine-HochhaeuserSabine Hochhäuser, Vorsitzende

Sabine Hochhäuser wurde 1962 in Mülheim an der Ruhr geboren und verbrachte ihre Kinder- und Jugendjahre in Niedersachsen. Hier engagierte sie sich im örtlichen Pferdesportverein und war im Reitsport, sowohl in der Dressur, im Springen und auch im Voltigieren aktiv unterwegs. Zum Haushalt der Eltern gehörten immer Jagdhunde, und so lernte sie fast nebenbei die besonderen jagdlichen Charaktereigenschaften von Cocker Spaniel, Deutsch Deutsch Kurzhaar und Irish Setter kennen.

Während ihrer beruflichen Karriere bei einem amerikanischen Computerhersteller im Rhein-Main-Gebiet musste sie für einige Jahre und schweren Herzens auf den Umgang und die Arbeit mit Hunden und Pferden verzichten, zog sich aber 1999 aus dem Berufsleben zurück und übersiedelte gemeinsam mit ihrem Mann in den Westerwald. Haus und Garten waren vorhanden und so gehörte bald auch wieder ein Jagdhund, die Weimaraner Hündin Franka, zum Haushalt. Im Wissen um den Arbeitswillen von Franka engagierte sich Sabine Hochhäuser bald in der regionalen Rettungshundestaffel um dem Hund Aufgabe und Beschäftigung zu geben.

Seit 2000 ist sie aktiv und in verantwortungsvollen Positionen im Jagdhundetierschutz tätig und hat sich in dieser Zeit in der bundesweiten Jägerschaft einen Ruf als kompetente Fachfrau in Fragen rund um Erziehung, Ausbildung und Führung von Jagdhunden erworben. Sabine Hochhäuser verfügt über den Sachkundenachweis des Landkreises Neuwied gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 1 Tierschutzgesetzes und besitzt seit 2003 den Jagdschein. Sie führt nach den beiden Weimaranern Afra (15. Feld) und Ayk (11. Feld) Foxterrier-Hündin Finni, jetzt die junge Bracco Italiano Hündin Gretha im aktiven jagdlichen Einsatz.

Sabine Hochhäuser engagierte sich bis 2016 neben ihrer Arbeit im Verein Jägerhunde als Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit und Hundeobfrau in der Kreisgruppe Altenkirchen des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz und ist Mitglied im Jagdgebrauchshundverein Westerwald e.V. und Bläserin in der Jagdhornbläsergruppe Wäller Parforcehornfreunde.

Kathrin-MeindersKathrin Meinders, Stellvertretende Vorsitzende

Kathrin Meinders wurde 1975 in Leer/Ostfriesland geboren und ist Niederachsen bis heute treu geblieben. Bereits in jungen Jahren trat sie in den örtlichen Pferdesportverein ein und verbrachte Kindheit und Jugend in der aktiven Begleitung von Pferden, beim Reiten, bei der Dressur und beim Springen.

Mit dem Kennerlernen ihres Mannes kam der Zugang zur Jagd und natürlich auch zu den Jagdhunden. Zum Haushalt gehörte in den ersten Jahren der Lebensgemeinschaft ein jagdlich geführter Langhaar-Weimaraner, dem dann der erste Jagdhund aus dem Jagdhundetierschutz folgte, ein English Pointer.

Kathrin Meinders unterstützte ihren Mann aktiv bei den Revierarbeiten sowie der Hundeausbildung und lernte hier die Charaktereigenschaften dieser besonderen Hunde kennen. Dies legte den Grundstein für die Arbeit im Tierschutz. Bereits seit 2005 ist sie kontinuierlich als Pflegestelle für Jagdhunde aktiv. Die Ausbildung von und die Arbeit mit den 4-beinigen Jagdhelfern führte dazu, dass sich Kathrin Meinders letztendlich vollständig dem jagdlichen Tun verschrieben, und den Jagdschein erworben hat.

Jutta-SchuetzJutta Schütz, Schatzmeisterin

Als begeisterte Kanutin und durch jahrelanges Kanu-Trekking und Kanu-Wandern bin ich dem Leben in und mit der Natur sehr verbunden.

Schon immer jagd-interessiert hat es sich durch die Arbeit auf einem Bauernhof mit Eigenjagd ergeben, die Jagd auch zu praktizieren. Zuerst der französische Jagdschein, dann der erste Jagdhund, 1 KLM, Ausbildung zur Jagdhornbläserin und schließlich habe ich vor ca. 11 Jahren auch den deutschen Jagdschein gemacht u. anschließend eine Wachtelhündin selbst ausgebildet und zur Brauchbarkeitsprüfung geführt.

Ich habe mehrere Jahre Vorbereitungslehrgänge zur französischen Jagdscheinprüfung für Deutsche geleitet und bin heute 1. Vorsitzende eines gemischt-B Bläserkorps. In unserem Haushalt leben heute 1 BGS-Rüde, eine Wachtelhündin und neuerdings wieder ein Welpe, eine BGS-Hündin.

Den Tierschutz speziell im Bereich Jagdhunde lernte ich durch Sabine Hochhäuser kennen, ich war sofort von der Idee begeistert und bereit mich hier nach meinen Möglichkeiten einzubringen.

Thomas Franke, Schriftführer

Thomas Franke wurde 1959 in Wiesbaden geboren und ist dort aufgewachsen. Seine Kinder- und Jugendjahre verbrachte er in der Nähe der Loreley in einem kleinen Dorf, dort hatte die Familie einen Zweitwohnsitz. Hier wurde auch der Grundstein für seine Naturverbundenheit zu Tieren, speziell Hunden und der Jagd gelegt.

Nach Schule, erster und zweiter Berufsausbildung absolvierte er 1989 die Jägerprüfung. Während der beruflichen Entwicklung war eine Hundehaltung jedoch nicht möglich. Durch einen Zufall im Berufsalltag wurde er im Jahre 2000 Führer eines Deutsch Drahthaars, trotz beruflicher Einbindung in einem großen deutschen Konzern mit Sitz in Mannheim.

Thomas Franke ist seit 2005 bestätigter Jagdaufseher in einem Niederwildrevier in Wiesbaden und legte im gleichen Jahr die Falkner Prüfung ab. Seit 2005 ist er Mitglied im Verband Hessischer Jagdaufseher und im DFO sowie Mitglied in zwei Jagdvereinen. Hier engagiert er sich in der Jungjägerausbildung.

Zum Tierschutz speziell im Bereich Jagdhunde kam Thomas Franke über einen schweren Jagdunfall, der es ihm nicht mehr ermöglicht als Hundemann die Jagd so auszuüben wie er es sich wünschte. Seitdem führt er ältere Jagdhunde, die ihr Zuhause verloren oder verlassen mussten, und erlebt hier tagtäglich wie dankbar und lernbereit alte Hunde sein können. Im Bereich der Jagdhundevermittlung lernte er Sabine Hochhäuser kennen und war sofort von der Idee begeistert und bereit sich nach seinen Möglichkeiten in den Verein einzubringen.

Das Motto von Thomas Franke ist „Da ich bei dem Jagdunfall Glück hatte und somit eine 2. Lebenschance bekam , gehe ich davon aus das jeder, speziell die deutschen hochpassionierten Jagdhundespezialisten eine zweite Chance erhalten sollten, wieder Rassetypisch eingesetzt zu werden."